Blog 0012 - Nützen die Masken oder schaden diese? - RA Dr. Roman Schiessler

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Blog 0012 - Nützen die Masken oder schaden diese?

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Nützen die Masken oder schaden diese?
 
Für die meisten Staaten bzw. deren Politiker scheint die Maske momentan das Allheilmittel zur Bekämpfung einer epidemiologisch unbedeutenden Erkrankung zu sein. In immer mehr Regionen wird eine generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und auch im Freien eingeführt, sowie weiterhin Angst und Panik geschürt. Doch wenn man diesen, zumindest im Mainstream hochgelobten „Mund- und Nasenschutz“ von wissenschaftlicher Seite etwas genauer betrachtet, so zeigt sich schnell ein vollkommen anderes, geradezu konträreres Bild.

Nützen die Masken gegen SARS-Cov2 Viren?

Diese lässt sich durch einen einfachen Größenvergleich zwischen den Abmessungen der SARS-Cov2 Viren und den Poren - den zum Atmen notwendigerweise vorhandenen Löchern in den Masken - relativ einfach beantworten. Viren haben einen mittleren Durchmesser von etwa 0,1 bis 0,15µm die Löcher in den Masken sind abhängig von der Qualität und Art der Maske etwa 1-10µm groß.

D.h. die Löcher in den Masken sind etwa 10-100 Mal größer als der Durchmesser der Viren, was einen ersten Hinweis dazu gibt, dass die Viren die Masken nahezu ungehindert passieren können, etwa wie ein Tennisball der durch ein offenes Fenster fliegt.
 
Natürlich kommt es durch die Kondensation der Atemluft unterhalb der Maske zur Kumulation mehrerer Viren in einem „Tröpfchen“ wahrscheinlich zu einer gewissen Reduktion der Viren oder Partikelkonzentration beim Durchgang durch die Maske, jedoch zeigt sich im Experiment eindeutig, dass nur ein Bruchteil der ausgestoßenen Atemluft, also dem Aerosol d.h. Atemluft - Partikel/Virengemisch tatsächlich den filternden Stoff der Maske passiert. Ein Großteil der ausgestoßenen, und auch eingeatmeten Luft umgeht die Maske und strömt durch praktisch immer vorhandene Undichtigkeiten zwischen Gesicht und Maske.
 
Da sich die Maske nicht perfekt den Gesichtskonturen anpaßt, wird es immer Schlitze geben durch die die Atemluft ungehindert eintreten und entweichen kann, und da diese Öffnungen wesentlich größer sind als selbst die Gesamtfläche aller Poren der Maske wird durch diesen immer der Großteil der Atemluft strömen.

Dies kann auch ganz deutlich in einem Experiment welches auf diversen Kanälen im Internet zu finden ist, gezeigt werden. Unabhängig davon ob eine Maske getragen wird, verteilt sich die ausgestoßene Atemluft ungehindert vor dem bzw. rund um den Kopf. Eine Maske bewirkt lediglich eine Diversifizierung der Strömungsrichtung, kann jedoch in keinster Weise den Ausstoß verhindern.
 
Dem eigentlichen Verwendungszweck entsprechend verhindern die Masken lediglich das Auswerfen von Tröpfchen und größeren Partikel wie Bakterien etc. und machen beim Einsatz in Operationssälen zur Verhinderung der Kontamination eines geöffneten Körpers durch den Chirurgen durchaus Sinn.
 
Entscheidend ist folgende Fragestellung: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein von einer erkrankten Person ausgehustetes Tröpfchen auf der Schleimhaut einer in der Nähe stehenden Person trifft? - Erstens muß man einem Erkrankten (!) nahekommen, zweitens muss dieser in diese Richtung die Tröpfchen ausstoßen, in welcher ein zu Infizierender sich befindet und drittens muss eines dieser Tröpfchen auf eine Schleimhaut treffen. Die Wahrscheinlichkeit geht gegen NULL.
 
Interessant ist auch, dass die Vorordnungen bis dato keinerlei Hinweise betreffend der physikalischen Beschaffenheit der Masken vorgeben. Angefangen von einem Plexiglasschild über ein Zitronennetz oder einem selbstgestrickten Stofffetzen bis hin zu teuren FFP3 Masken ist offenbar alles zulässig. Offenbar geht es hier nicht um den Schutz vor Viren, denn sonst hätte man doch die Eigenschaften der Masken genauer definiert, sondern um ganz etwas anderes.

Schaden die Masken?
 
Hierzu gibt es mittlerweile eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien, welche bislang von der Politik bzw. dem Mainstream de facto ignoriert werden.
 
Wiederum kann durch einfache Überlegungen bzw. durch Messungen ein Bild der Realität erstellt werden.
 
Das aus- oder abgeatmete Gasgemisch bzw. Aerosol enthält etwa 3-5 Vol. % Kohlendioxid. Ein erwachsener Mensch atmet bei ca. 12-15 Atemzyklen pro Minute pro Atemzyklus in Ruhe ein Volumen von etwa 0,5-0,7L, was einem Gesamtatemvolumen von rund 8L/min entspricht. Zwischen Gesicht und Maske befindet sich ein Volumen von etwa 0.05 bis 0.1L, d.h. das zusammen mit dem Rachenraum und der Luftröhre das sog. Totvolumen bildet, welches sich beim Ein- und Ausatmen immer zwischen Lunge und Außenraum hin- und herbewegt. Diese vergrößert sich durch die Maske und verringert dadurch die Zufuhr von Frischluft in der Lunge.
 
Zusätzlich kommt es durch die eingeschränkte Durchlässigkeit der Masken für Kohlendioxid zu einer Akkumulation von Kohlendioxid unter der Maske auf über 3 Volumsprozent - im Vergleich dazu ist der Kohlendioxidgehalt im Freien nur etwa 0,04%. Diese, mit Kohlendioxid vermehrt angereicherte Luft unter der Maske wird wieder eingeatmet, was einen daraus resultierenden Anstieg von Kohlendioxid im Blut zur Folge hat, eine Tatsche, welche insbesondere bei Schwangeren eine besondere Bedeutung hat. Die transkutan gemessenen arteriellen Kohlendioxid-Werte können dabei nach längerer Tragedauer um bis zu 20% zunehmen.
 
Setzt man die Kohlendioxidkonzentration unter der Maske in Relation zu den gültigen Grenzwerten am Arbeitsplatz gemäß der Richtlinie TRGS 900 - 2018 - Seite 34 von 0,5% so wird jedem ersichtlich, dass beim längerfristigen Tragen einer Maske diese Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten werden und daher zwangsläufig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen müssen, da es bereits ab 2% Kohlendioxid zu Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Übelkeit etc. und ab 4-5% zu ernsthaften Beeinträchtigungen bis hin zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden, vor allem bei täglichem Tragen für 8 oder mehr Stunden kommen kann.

Weiter verschlimmert wird die Situation bei Kindern, da diese über ein verringertes Atemvolumen und eine flachere Atmung verfügen und daher das Totvolumen unter Maske einen umso größeren Anteil am Gesamtatemvolumen ausmacht. Hinzukommt in Schulen auf Grund der großen Anzahl an Kindern pro Klassenzimmer eine ohnehin erhöhte Kohlendioxidkonzentration im Klassenzimmer, was für eine weitere Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration der eingeatmeten Luft führt.
 
Ein weiterer zu beachtender Aspekt ist die Tragedauer einer Maske, da bei längerer Tragedauer - mehr als 15 min - es bereits zu einer signifikanten Durchfeuchtung der Masken kommt, was zum teilweisen Verschluss der Poren der Masken führt und damit die Durchlässigkeit massiv verringert und somit zu einer weiteren Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration unter der Maske führen kann.
 
Zusätzlich bewirken die durchfeuchteten und verschlossenen Poren der Maske, dass der ein- und ausgeatmete Luftstrom zu einem noch geringeren Anteil die Maske passiert und statt dessen seitlich, oberhalb und unterhalb der Maske umgeleitet wird.

Die durchfeuchteten Masken stellen ebenso einen idealen Nährboden für viele Mikroorganismen - Bakterien, Pilze - dar und können so zu einer zusätzlichen Gesundheitsgefahr werden, was auch durch diverse Studien zwischenzeitlich bestätigt wurde. Von einer Reihe von Medizinern wurde außerdem eine Zunahme der mykotischen, also pilzverursachten Pneumonien im Zusammenhang mit dem permanentem Maskentragen berichtet.
 
Weiters kam beispielsweise eine kürzlich von dänischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie mit 6000 Probanden, von denen die Hälfte über mehrere Monate in der Öffentlichkeit permanent Masken getragen haben und die andere Hälfte nicht, zu dem Ergebnis, dass das Maskentragen keinen erkennbaren Vorteil hat. Es zeigte sich, dass in der Gruppe der Maskenträger kein signifikanter Unterschied betreffend der Häufigkeit von Atemwegserkrankungen aufgetreten ist.
 
Die Veröffentlichung dieser Studie wurde bislang (Stand 26.10.2020) allerdings von namhaften Wissenschaftsjournalen, unter anderem im „Lancet“, „The New England Journal of Medicine“ und „The American Medical Association's journal JAMA“, mit der Begründung abgelehnt, dass die Ergebnisse zu kontroversiell seien (Siehe deutsch.rt.com). Auch mehrere bereits einige Jahre zuvor im Auftrag der WHO durchgeführte Studien, konnten keinerlei Hinweis auf den Nutzen von Masken oder der Händedesinfektion bezüglich Influenza-Erkrankungen finden.

In Anbetracht der Tatsache, dass kaum Vorgaben betreffend der Beschaffenheit der Masken existieren, medizinische Masken mit unterschiedlichen Filterwirkungen (Einlagig, Zweilagig, FFP3 etc.) sind genauso zulässig wie Designer Stoffmasken, oder irgendwelche selbstgestrickten Fetzen, scheint es aus wissenschaftlicher Sicht sehr fragwürdig zu sein, uns zum Tragen der Masken zu verpflichten bzw. das Verweigerung des Tragens von Masken unter Strafe zu stellen, zumal es bei Designer Stoffmasken nicht geklärt ist, ob und welche Giftstoffe beim Tragen selbiger eingeatmet werden. Rückstände aus dem Fräbeprozess etc. könnten zu weiteren gesundheitlichen Schäden führen können.
 
In Anbetracht dieser Fakten wird wohl jeder genügend Gründe finden und erkennen können, unter Bezugnahme auf die Ausnahmebestimmungen in den Verordnungen, diese Masken nicht tragen zu müssen und ferner in der Lage sein, bei verwaltungsbehördlichen oder gerichtlichen Verfahren ein entsprechendes Vorbringen zu erstatten.
 
von DI Dr. Klaus Pelikan
 
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