Blog 0023 - Der PCR-Test im EMA - Assessment - RA Dr. Roman Schiessler

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Blog 0023 - Der PCR-Test im EMA - Assessment

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Der PCR-Test im EMA - Assessment

Derzeit sind eine Reihe von Impfstoffen im Rahmen der sogenannten Corona-Pandemie seitens der EMA (European Medicines Agency) zugelassen. In diesem Zusammenhang ist aber nicht die Zulassung selbst von Bedeutung, sondern die Aussagen, welche die EMA in diesen Berichten in Bezug auf den PCR-Test, welche zur Zulassung der Impfstoffe geführt haben, geäußert hat.

Auch die grundsätzliche Problematik in Bezug auf diese Tests wurde im Rahmen meines Blogs bereits eingegangen (Siehe Die asymptomatische Übertragung - Der PCR-Test und Das Kleingedruckte beim PCR-Test). Bemerkenswert ist, daß meine Aussagen in den EMA Assessmentberichten vollinhaltlich bestätigt werden.
 
Konkret finden sich folgende Passagen in den Berichten:
  
Assessment report COVID-19 Vaccine AstraZeneca: (Seite 13)
h-5675-par-en (europa.eu)
 
2.1.4. Clinical presentation and diagnosis
 
……….
 
The gold standard method of testing for presence of SARS-CoV-2 is the reverse transcription polymerase chain reaction (RT-PCR), which detects the presence of viral RNA fragments. As this test detects RNA but not infectious virus, its ability to determine duration of infectivity of patients is limited. The test is typically done on respiratory samples obtained by a nasopharyngeal swab, a nasal swab or sputum sample.
 
Assessment report COVID-19 Vaccine Moderna (Seite 14)
 
2.1.4. Clinical presentation and diagnosis
 
……….
 
The gold standard method of testing for presence of SARS-CoV-2 is the reverse transcription polymerase chain reaction (RT-PCR), which detects the presence of viral RNA fragments. As this test detects RNA but not infectious virus, its ability to determine duration of infectivity of patients is limited. The test is typically done on respiratory samples obtained by a nasopharyngeal swab, a nasal swab or sputum sample.
 
Übersetzung:
 
„Die Goldstandardmethode zum Nachweis von SARS-CoV-2 ist die Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR), welche das Vorhandensein von viralen RNA Fragmenten nachweist. Da dieser Test nur RNA findet und nicht ein infektiöses Virus, ist seine Fähigkeit, die Dauer der Infektiosität von Patienten zu bestimmen, limitiert. Dieser Test wird typischer Weise verwendet für Proben, welche mittels Wattebausch aus dem Nasen-Rachen-Bereich, der Nase oder Speichel gewonnen werden.“
 
Abgesehen von der überzogenen Diktion (Goldstandardmethode - man neigt hier, gelinde gesagt, zur verbalen Übertreibung) zeigt diese Passage eindeutig, daß der PCR-Test auch nach Ansicht der EMA weder geeignet ist, ein Virus nachzuweisen noch zu entschieden, ob ein Mensch infektiös ist oder eben nicht.
 
Es kann mittels dieser Methode lediglich virale RNA nachgewiesen werden, also Virusfragmente, welche per se keinen pathologischen Wert haben. Durch die falsche Anwendung und falsche Interpretation, noch dazu ohne Beiziehung eines Arztes werden symptomlose Menschen = gesunde Menschen durch eine Behörde als krank oder ansteckend abgestempelt, stigmatisiert und ihrer Freiheit aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen beraubt.
 
Es ist bemerkenswert, daß sogar in offiziellen Berichten und Aussendungen der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) derartige Aussagen getroffen werden und ansonsten auf die Zustände in den Mitgliedsstaaten, insbesondere in Bezug auf die Situation der dort lebenden Bevölkerung, welche massiv unter den evident sinnlosen Covid-Maßnahmen zu leiden hat, völliges Stillschweigen bewahrt wird.
 
Die Tatsache, daß der PCR-Test für den hier intendierten Zweck absolut ungeeignet ist, aber trotzdem seine Verwendung findet, dies mit Wissen und Zustimmung der europäischen Arzneimittelbehörde und vor allem zum Leidwesen der Menschen in Europa, ist an Zynismus und Menschenverachtung kaum noch zu überbieten.
 
Wien, am 03.06.2021
RA Dr. Roman Schiessler
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