Blog 0033 - RKI-Protokolle oder wenn Verbrecher über Recht und Unrecht entscheiden - RA Dr. Roman Schiessler

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Blog 0033 - RKI-Protokolle oder wenn Verbrecher über Recht und Unrecht entscheiden

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RKI-Protokolle oder wenn Verbrecher über Recht und Unrecht entscheiden

Dieser Tage werden wir mit den nunmehr veröffentlichten, weil freigeklagten, RKI-Protokollen konfrontiert. Es handelt sich dabei um Ergebnisprotokolle von Sitzungen innerhalb des RKI (Robert Koch - Institut), einer deutschen Gesundheitsbehörde, vorgelagert und weisungsgebunden gegenüber dem deutschen Bundesgesundheitsministerium, zum Thema Corona und allen damit verbunden Aspekten.

Man kann es kurz machen und bereits eingangs feststellen, daß alles das, was von den sogenannten Schwurblern so verbreitet und vertreten wurde, auch tatsächlich zutrifft. Es geht hier nicht darum, diese Protokolle detailreich zu erklären oder darzulegen. Es geht darum, sie in ihren wesentlichen Aussagen der Allgemeinheit näher zu bringen und sie auf den jeweiligen Leser wirken zu lassen. Der Grund ist der, daß man auf den ersten Blick beim Durchlesen sieht, daß die Gesellschaft, die gesamte Öffentlichkeit, schlichtweg systematisch belogen und in der Folge dann massiv geschädigt wurde. Es wurden aus einem reinen politischen Kalkül heraus die Menschen geschädigt, wirtschaftlich ruiniert, körperlich verletzt und schlußendlich umgebracht, vergiftet durch eine Genspritze. Dies alles nahm man sehenden Auges in Kauf.

Bemerkenswert dabei ist, daß der Staat und hier insbesondere die Strafverfolgungsbehörden noch immer nicht bereit sind, irgendwelche Verfolgungshandlungen gegenüber den Verantwortlichen zu setzen, dies obwohl die Sachverhalte an sich klar sind. Die Tatsache, daß hier klare Beweismittel für ein staatlich organisiertes Verbrechen vorliegen, spielt dabei offenbar eine entscheidende Rolle. Der Grund liegt evidenter Weise darin, daß hier die eigentlichen Verbrecher - hier reden wir von den obersten Organen der Republik, über Recht und Unrecht entscheiden. Aus den Protokollen ist in diesem Zusammenhang eindeutig ersichtlich, daß das gesamte Vorgehen im Rahmen der Corona-Agenda von der obersten politischen Führung in Deutschland bestimmt, ja sogar angeordnet wurde. In Österreich war es somit nicht anders. Aufgrund des Gleichklangs der Staaten in der Vorgehensweise im Rahmen dieses Verbrechens ist das auch nicht anders vorstellbar. Weltweit betrachtet ergeben sich ebenfalls Parallelen. Ermittlungsschritte in dieser Richtung finden seitens der Behörden und Staatsanwaltschaften insgesamt daher nicht statt. Offensichtlich lassen die politischen Vorgaben das nicht zu. Daß dies ein Zustand ist, der geändert werden muss, liegt auf der Hand.

Klar ist, daß man offenbar bis zuletzt versucht, alles zu unternehmen, um das wahre Ausmaß des geradezu unglaublichen, staatlich organisierten Verbrechens zu verschleiern. Erst im zweiten Anlauf war es daher möglich, weitgehend ungeschwärzte Protokolle zur erhalten, um die gesamte Dimension der Corona-Agenda nachvollziehen zu können. Völlig ungeschwärzte Protokolle gibt es bis heute nicht. Auch sind nur jene Protokolle bis Ende April 2021 verfügbar. Die Protokolle aus der Zeit danach fehlen nach wie vor. Dabei handelt es sich aber um den Zeitraum, in dem mRNA-Spritzmittel verabreicht worden sind. Die politische und vor allem strafrechtliche Brisanz liegt auf der Hand.

Die gesamten geschwärzten RKI-Protokolle bis April 2021 - die anderen sind, wie gesagt, ohnehin noch ausständig - sind unter dem Link: https://my.hidrive.com/share/2-hpbu3.3u#$/ abrufbar.

Im Einzelnen werden folgende Passagen hervorgehoben, wobei nicht in Anspruch genommen wird, daß hier eine vollständige Auswertung der Protokolle wiedergegeben wird, da es sich hier um rund 2500 Seiten an zu sichtendem Material handelt. Bereits aus dieser, eher kleinen Zusammenstellung ergibt sich aber eindeutig das kriminelle Vorgehen:

1) BEGINN

Zitat: „Am WE wurde eine neue Risikobewertung vorbereitet. Es soll diese Woche hochskaliert werden. Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald Herr Schaade ein Signal dafür gibt.“

Diese Risikobewertung stammte aber ursprünglich nicht vom RKI, sondern wurde extern an diese Behörde herangetragen. Eine wissenschaftliche Bewertung stellt diese Bewertung somit nicht dar. Diese Entscheidung ist daher eine politische gewesen, welche noch dazu von höchster Stelle gekommen sein muss, wenn man an die Konsequenzen denkt. Anders ist das nicht vorstellbar, wenn man berücksichtigt, wie hier ohne Sachverstand politisch die Arbeit des RKI bestimmt wurde.

Beweis:
080_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-03-16 - 3

2) MASKE

Zitat: „Tragen von Mund-Nasenschutz für öffentliche Bevölkerung bei asymptomatischen Patienten nicht sinnvoll. Es liegt keine Evidenz vor als sinnvolle präventive Maßnahme für die Allgemeinbevölkerung. Sinnvoll bei: symptomatischen Patienten (sofern sie dies tolerieren) und auch bei pflegenden Angehörigen bei engem Kontakt.“
 
Beweis: 011_Ergebnisprotokoll_AG-nCoV-Sitzung_2020-01-27 - 1

Zitat: „FFP2-Masken sind eine Maßnahme des Arbeitsschutzes….

…. Es gibt Forderungen nach Konzepten zum Schutz von Risikogruppen (Gérard Krause fordert im Spiegel Interview (hier) weite Nutzung von FFP2-Masken, kassenärztliche Vereinigung) und Frage warum RKI nicht breiten Einsatz empfiehlt


Diese Forderung ist nicht evidenzbasiert. Eine offensivere Kommunikation wäre sinnvoll um transparent zu machen, warum RKI dies nicht empfiehlt

Die Einschränkungen sind im Dokument klar dargestellt und es gibt keine Evidenz für die Nutzung von FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzes, dies könnte auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“

Beweis: 310_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-10-30 - 12

Das Tragen von Masken hatte von Anfang an keinen Sinn bzw. keine wissenschaftliche Begründung und diente nur dazu, Menschen zu schikanieren und sie in der Ausübung ihrer verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechte, insbesondere dem Versammlungsrecht einzuschränken bzw. die Ausübung dieser Rechte überhaupt zu verhindern. Masken sind ferner Teil des Arbeitsschutzes und haben mit einem Infektionsschutz nichts zu tun.

Aus den Zitaten ist klar ersichtlich, daß man das RKI und deren Mitarbeiter auch dazu nötigen wollte, Masken als Infektionsschutz zu sehen und sich öffentlich dazu zu bekennen. Der politische Wille ist aus dem Text klar erkennbar. Dies liegt offenbar daran, daß die Masken dermaßen wichtig waren, um eben Grundrechte in ihrer Wirkung massiv einzuschränken. Stichwort: Versammlungsfreiheit.

In diesem Zusammenhang ist folgendes wesentlich: Die immer wieder beschworene Tröpfchen-Theorie, in der behauptet wird bzw. setzt diese voraus, daß replikativ-infektiös-kompetente Erreger sich in denselben auch tatsächlich befinden und dies in entsprechender Zahl, harrt immer noch eines Beweises.

Es geht um die Frage, ob in den Aerosolen, welche durch die Masken gefiltert werden sollen, sich auch tatsächlich replikativ-infektiös-kompetente Viren befinden. Der bloße Nachweis von Nucleinsäure, also RNA- oder DNA-Bruchstücken, reicht jedenfalls nicht aus. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, daß die PCR bloß ein Nukleinsäurenachweis und kein Nachweis eines replikativ-infektiös-kompetenten Erregers ist.

Die wissenschaftliche Antwort, ob in den Tröpfchen replikativ-infektiös-kompetente Erreger zu finden sind oder eben nicht, steht jedenfalls noch aus. Die Klärung dieser Frage ist aber essentiell für die Sinnhaftigkeit der Masken.

3) IMPFUNG

Zitat: „Herdenimmunität

Vertrauen wir bei Impfung nur auf individuellen Schutz vor schwerer Erkrankung?


Verabschieden wir uns vom Narrativ der Herdenimmunität durch Impfung?

Verhinderung von Infektionen: bei mRNA-Impfstoffen nur Daten aus Tierversuchen, bei Astra Zeneca beim Menschen nicht ausreichend, Konfidenzintervall zu groß, nicht interpretierbar“
„Evidenzlage

  • Impfstoffwirkung ist noch nicht bekannt
  • Dauer des Schutzes ist ebenfalls unbekannt
  • Evidenz ist aktuell nicht genügend bezüglich Reinfektion und Ausscheidung (für Genesene und Geimpfte)
  • Es sind keine Ausbrüche bekannt, die von Reinfizierten ausgehen, diese scheinen nicht den gleichen Beitrag zur Gesamtausbreitung zu haben wie Erstinfizierte. Wir müssen noch Erfahrungen mit Geimpften sammeln“

Beweis: 366_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-01-08 - 8
 
Bereits zu Beginn der Spritzmittelkampagne sprach das RKI intern in Bezug auf die Herdenimmunität von einem Narrativ, also von einer politischen Agenda bzw. von Propaganda. Einen Fremdschutz gab es nie und wurde dieser auch nie erforscht, geschweige denn nachgewiesen. Alles wurde aber öffentlich aufrechterhalten, um eine eventuelle Impfpflicht durchzusetzen oder sonst auf eine andere Art und Weise, insbesondere durch das Bewirken einer Massenhysterie, die Menschen in die Nadel zu treiben.

Beim Infektionsschutz gab es nur Daten aus Tierversuchen. Alles das ist die interne Dokumentation des RKI. Nach außen hin wurde seitens der Politik eine ganz andere Agenda gefahren.

Obwohl von Reinfizierten keine Gefahr ausging, wurden diesen der Genesenenstatus immer mehr eingeschränkt. Die Evidenzlage hat dies jedenfalls nicht gerechtfertigt.

Politisches Ziel war es, auch diese Menschen mit allen Mitteln ebenfalls in die Nadel zu treiben, dies ohne irgendeine wissenschaftliche Grundlage. Klar war bereits zu Beginn der Spritzmittelkampagne, daß die Genesenen nichts mehr zur sogenannten „Pandemie“ beitrugen.
 
Zitat: Noch ist nicht zu sehen, dass aufgrund des Impfeffekts weniger alte sterben? Ist es zu früh? Sterben geimpfte? Die Kurven müssen nah beobachtet werden. Es ist eher beruhigend, wenn der Altersmedian der Sterbefälle sich nicht verschiebt
 
Das Hauptrisiko, an COVID-19 zu sterben, ist das Alter. Es sterben wahrscheinlich weniger alte, dies sollte sich jedoch nicht im Altersmedian widerspiegeln. Wenn die Altersverteilung sich verschiebt, ist eher die höhere Virulenz von B.1.1.7 zu befürchten
 
  • Das Argument, dass ältere, gebrechlichere Menschen, die auch ohne COVID-19 zeitnah versterben würden, sollte entschärft werden
  • COVID-19 sollte nicht mit Influenza verglichen werden, bei normaler Influenzawelle versterben mehr Leute, jedoch ist COVID-19 aus anderen Gründen bedenklich(er)
   
Zitat: „Jetzt 12 Fälle mit Sinusvenenthrombose: alle 12 Frauen nach Impfung mit AstraZeneca, alle <55 Jahre, auffälliges Cluster“

Zitat: „Heute erfolgt Veröffentlichung der STIKO-Empfehlung / Stellungnahme, AstraZeneca weiter wie bisher anzuwenden jedoch unter genauer Beobachtung, Meldeverzug ist zu erwarten.“

Zitat: „Bei ECDC Call wurde Pathophysiologie besprochen, viele Fälle mit arteriellen Thrombosen in anderen Ländern (ggf. HIT II), Datenlage auf europäischer Ebene noch konfus da unterschiedliche Impfung, Altersbeschränkung und verschiedene Pharmakovigilanzsysteme und -Kapazitäten, dadurch verschiedene Beobachtungen. Generelle thromboembolische Beobachtung (Lungen- oder tiefe Beinvenenembolien) sind möglicherweise temporal zufällig, dies ist ggf. anders, wenn Details zum Spezifikum der Sinusvenenthrombose evaluiert werden“
 
Zitat: „Auch in Deutschland schwierig: PEI hatte am Montag 1.600 Meldungen, die individuell abgearbeitet werden müssen, dies liegt möglicherweise an der erhöhten Awareness, PEI/Pharmakovigilanzstellen kommen nicht gut hinterher“
 
Beweis: 424_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-03-19 - 1,8

Zitat: „Sinusthrombosen als Nebenwirkung des AstraZeneca Impfstoffs: in D und Skandinavien sind die Fallzahlen 10 Mal so hoch wie in England. Inzwischen sind auch vermehrt Männer davon betroffen (aktuell 7 Fälle bei Männern in Deutschland) und damit gibt es auch bei Männern eine zwanzigfach erhöhte Inzidenz im Vergleich zur Hintergrundinzidenz.“

Beweis: 438_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-04-09 - 9
Zitat: „Frage: Warum sinkt die Inzident der ü80 Jährigen nicht auf unter 50/100.000 EW trotz Impfung? Antwort: Wahrscheinlich, weil Impfung nicht unbedingt vor Infektion schützt und diese durch häufiger Testung besser erfasst werden und noch einige nicht geimpft sind.“

Beweis: 452_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-04-26 - 1
 
Obwohl es bereits zu Beginn klar war, daß die Spritzen keinen Sinn machen, völlig wirkungslos und tödlich sind, wurde die Bevölkerung darüber nicht informiert und es wurde ohne Rücksicht auf die Datenlage weitergespritzt. Dies betraf schlussendlich Männer und Frauen gleich. Allein bei bekannt werden von solchen Vorfällen, hätte das Verabreichen dieser Spritzmittel sofort beendet werden müssen.

4) SYSTEMATISCHE TÄUSCHUNG
 
Zitat: „Gestern 1 positive Probe von 40, Virologische Ergebnisse legen nahe, dass SARS-CoV-2 nicht breit zirkuliert, Viele Labore melden aufgestockte Testkapazitäten, Virologische Surveillance AGI übermittelt dem Eindruck, dass es keine relevante SARS-CoV-2 Zirkulation gibt, während über die Labornetzwerke eine beeindruckende wöchentliche Positivenrate sichtbar ist, dies ist schwer zu kommunizieren, einheitliche Absprache wäre gut auch hinsichtlich der anschließenden externen Kommunikation, Kommunikation zur Anzahl von Testungen häufig von extern gewünscht, Testkapazität sollte nicht nach außen kommuniziert werden, Zahl der durchgeführten Tests durchaus möglich, wichtig in welchen Kontext man dies stellt“
 
Beweis: 092_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-03-24 - 7
 
Zitat: Die Trends sollten besser erstmal nicht formuliert werden, da es sonst schwierig sein kann weitere Maßnahmen zu begründen.
 
Beweis: 094_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-03-25 - 4
 
Diese Zitate zeigen, daß man die sogenannte Pandemie herbeigetestet hat. Es gab nie eine reale Gefahr. Eine relevante Zirkulation eines Erregers von gesundheitlicher Relevanz gab es zu keiner Zeit. Darüber sollte auch Stillschweigen bewahrt werden, um die Agenda ungehindert voran treiben zu können. Im Vordergrund standen die politisch gewollten Maßnahmen und diese wurden pseudowissenschaftlich durch das RKI begleitet, begründet und umgesetzt.
 
5) KOLLATERALSCHÄDEN
 
Zitat: „Kollateralschäden: Insbesondere alte und hochalte Personen in häuslicher Pflege oder entsprechenden Einrichtungen formulieren, dass sie die Kollateralschäden der sozialen und physischen Distanzierung als schlimmer empfinden als ihre Angst vor einem möglichen Tod an COVID-19.“
 
Beweis: 146_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-05-02 - 4
 
Zitat: „Kritisch diskutiert wird Maskenpflicht für Grundschüler, evtl. Langzeitfolgen. Einzelschicksale: Depressionen, Suchtmittelkonsum steigen

Beweis: 302_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-10-21 - 5
 
Entscheidend war die politische Agenda. Daß hierdurch mehr Schaden und kein Nutzen erzielt wurde, interessierte niemanden.
 
6) POLITISCHE INTERVENTION
 
Zitat: „Freitag wurde das Papier von Jens Spahn mit dem Titel „Testen, testen, testen“ finalisiert.

Beweis: 128_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-04-20 - 7

Zitat: „Wunsch des BMG, bezieht sich auf bundesweites Kontaktverbot und Stilllegen der Wirtschaft“

Zitat: „Gibt es Neuigkeiten nach BMG-Papier „testen, testen, testen“, wer bezahlt für Testungen?

Beweis: 132_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-04-22 - 6, 7
 
Zitat: „Das Testen soll zudem prominenter beworben werden, um eine höhere Testakzeptanz zu erreichen.“

Zitat: „Allgemein: CDs-Schalte Schwellenwert Inzidenz 35/100.000 Einwohner?
 
Die Landesbehörden sind aktuell aufgefordert, einen Bericht zu kommentieren, der die Inzidenz von 35/100.000 Einwohner als möglichen Schwellenwert definiert. Allerdings ist ein einzelner Schwellenwert wenig zielführend, u.a. da die LK unterschiedlich groß (50.000 bis 300.000 Einwohner) sind und das Infektionsgeschehen durch Ausbrüche in Alten- und Pflegeeinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Indikatoren bereit zu stellen wird aus fachlicher Sicht weitgehend abgelehnt, jedoch werden diese nachdrücklich von politischer Seite eingefordert (eine diesbezügliche Weisung ist jedoch nicht erfolgt). Die genannte Inzidenz kommt aus einer Diskussion zwischen BM Braun und BM Spahn.

Kommt das RKI der politischen Forderung nicht nach, besteht das Risiko, dass politische Entscheidungsträger selbst Indikatoren entwickeln und/oder das RKI bei ähnlichen Aufträgen nicht mehr einbindet.“

Beweis: 150_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-05-05 - 7

Zitat:“ Das Testen soll zudem prominenter beworben werden, um eine höhere Testakzeptanz zu erreichen.“

Zitat: „Anfrage: „Falls wir das Risiko in Deutschland auf moderat setzen, müssten wir dann nicht auch die Maskenpflicht einbeziehen?" AE ???? Mail 25.06.2020 11:49“

Beweis: 202_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-06-26 - 6, 7

Zitat: „Immer noch hohes Risiko, Vorgabe vom BMG: bis 1.Juli wird daran nichts geändert. Der Satz: „Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist aktuell rückläufig.“ soll angepasst werden.

ToDo: ??????? wird einen Entwurf für eine geringfügige Anpassung erstellen.

Beweis: 204_Ergebnissprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-06-29 - 5

Zitat: „Aufgabe aus dem BMG: Wert 35/100.000 Einwohner (5 Fälle pro Tag, pro 7 Tage) ist vom BKAmt gewünscht, Schwelle soll in Karten abgebildet sein. Warnwert bevor die Schwelle 50/100.000 Einwohner mit den automatischen Maßnahmen erreicht wird.“

Beweis: 154_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-07-05 - 7

Zitat: „Von Minister Spahn kam die Idee die virologische Surveillance mittels Schnelltests von Abbott stark ausbauen. Dies erscheint nicht sinnvoll. Antigenteste nicht Mittel der Wahl, Methoden, die Sequenzierung ermöglichen, wären zu priorisieren. ->PCR Stärkung und Ausweitung.“

Beweis: 258_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-08-31 - 10

Wichtig war das Testen. Es sollte viel getestet werden, damit man die „Infektionszahlen“ in die Höhe treiben konnte. Auf diese Art wurde diese sogenannte Pandemie schlicht herbeigetestet. Dies war natürlich wichtig, um weiter Maßnahmen in die Welt setzen zu können und um die Wirtschaft, wie ausdrücklich gewollt, zu ruinieren. Daher gelang es der Politik dann doch, später, die Schnelltests (Antigentests) durchzusetzen. Der Sinn war die sogenannten Inzidenzen in die Höhe zu treiben.

Bei der Schwellenwertdebatte, die, wie ausdrücklich den Protokollen zu entnehmen ist, vom Bundeskanzleramt initiiert wurde, wurde das RKI auch insoweit politisch unter Druck gesetzt, als es dann Gefahr lief, nicht mehr in die Entscheidungen eingebunden zu werden und daher an Bedeutung zu verlieren. Auch andere Institute standen hierfür bereit. (z.B. Max-Planck, Leopoldina etc.) Dies ist ein weiterer Beweis dafür, daß ausschließlich der politische Druck es war, der für das gesamte, hier stattfindende Geschehen verantwortlich zeichnete.

Auch im Sommer 2020, die Erkältungen gingen gegen Null, wurde aus politischen Gründen an dem hohen Risiko festgehalten. Dabei ging es dann in der Folge nicht nur um die 2 oder 3 Tage von 29.06.2020 bis 01.07.2020, sondern um die folgenden 3 Jahre. An den Zitaten aus den Ergebnisprotokollen vom 26.06.2020 und 29.06.2020 sieht man eindeutig das politische Anliegen. Die Maskenpflicht musste bleiben, um gegebenenfalls Versammlungen auseinanderprügeln zu können.
In diesem Zusammenhang ist in Sachen Einflußnahme, auch auf Folgendes zu verweisen:

Zitat: „Gates Foundation Papier“

Beweis: 177_Agenda_AG-nCoV-Sitzung_2020-05-29 - 6

Zitat: „Gates Foundation Papier: Das Papier greift den epidemiologischen Verlauf und das Management von 3 Ländern weltweit auf, die als Best Practice Beispiele gewürdigt werden, darunter DEU. Als Co-Autoren sind Herr Wieler und ?????? vorgesehen.“

Beweis: 178_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-05-29 - 6

Der Einfluß beschränkte sich offenbar nicht nur auf die politische Seite, sondern kam auch von einer Gates Foundation. Der wissenschaftliche Input dieses Einflusses darf bezweifelt werden.
 
Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, daß es noch immer Stellen gibt, welche geschwärzt sind. Dies lässt auf eine entsprechende politische Brisanz dieser Protokollstellen schließen.
 
Zitat: „Noch fraglich, ob dann genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die US Regierung hat schon Produktionsstätten mittels ihrer Notstandsgesetze beschlagnahmt.
 
Normalerweise plant man 12-18 Monate ab Beginn Phase I, ?????????????????????????????????, wenn das von den Regulatoren so entschieden wird, dann kann es schneller gehen als 12-18 Monate. Solch eine Entscheidung bedeutet für uns: gute Risikokommunikation und entsprechende Post-Marketing Surveillance, damit man wesentliche Impfkomplikationen schnell erkennt.“

Beweis: 122_Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2020-04-15 -2
 
Man wusste, daß das Nichtbeachten der Studienphasen bei der Entwicklung der Spritzmittel zu Risiken führen wird, welche Probleme bereiten werden. Man wollte dem durch eine gute Risikokommunikation und einer entsprechenden Post Marketing Surveillance begegnen, um wesentliche Impfkomplikationen schnell zu erkennen. Von einer entsprechenden Aufklärung hierüber, ist da keine Rede. Zynischer kann man sich ein Vorgehen nicht mehr vorstellen.

Dies ist eine pseudowissenschaftliche Aussage, die an Menschenverachtung kaum noch zu überbieten ist, macht sie doch die Menschen völlig ungefragt und uninformiert zu Versuchskaninchen wider Willen. Dieses Risiko nahm man aber, rücksichtslos und menschenverachtender Weise, wie man nun einmal war und offenbar noch immer ist, wissentlich und absichtlich in Kauf; dies natürlich zu Lasten Dritter. Im Ergebnis ist dies nichts anderes, als ein sehr gut verbal verbrämter Menschenversuch.

Diese Protokolle zeigen ein Komplettversagen aller staatlichen Strukturen und erinnern in ihrem Wissenschaftsmissbrauch an Zeiten, welche man sich nicht zurückwünscht. Es ist auch geradezu erschreckend zu sehen, in welcher wirtschaftlichen Abhängigkeit die Wissenschaft zum Staat steht und in welcher Weise dies ausgenützt werden kann. Die Folgen sind erschreckend und resultieren in Millionen von Toten und schwerst verletzten Menschen, welche ebenfalls mit einer massiv verkürzten Lebenserwartung zu rechnen haben werden. Es braucht niemand zu glauben, daß jemand der gentherapiert wurde, einfach so ohne irgendwelche Beeinträchtigungen davonkommen wird.

Gössendorf, am 12.06.2024
RA Dr. Roman Schiessler

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